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Oriom - Cosmic Rituals

1 Wan Jeti Shetó 06:53
TROPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise
2 Maa Chikyu 07:43
TROPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise
3 Haka Merix 05:46
MARS | d | - 25,1 cent | 144,72 Hz 135,6 bpm | color: blue
4 Wongchop 07:49
PLATONIC YEAR | f | - 25,5 cent | 172,06 hz 80,65 bpm | color: red-violet
5 Stellar Tribe 06:06
SATURN | d | + 11,9 cent | 147,85 Hz 138,6 bpm | color: blue
6 Shukra Glow 07:53
VENUS | a | + 9,6 cent | 221,23 Hz 103,7 bpm | color: yellow-orange
7 Myr Zamin 09:32
TROPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise

Label: Klangwirkstoff Records
Artist: Oriom
Titel: Cosmic Rituals
Format: Vinyl / CD / Digital
Total playtime: 51:41 min
Catalog#: KW016
Labelcode: 16011
ISRC: DE-HE1-26-00016-22
EAN/UPC: 4015749703460
Releasedate: 17.11.2026
Artwork: Rainer Hartmann
Artist homepage: Oriom
Mastered by Bert Olke (GL Audio)
Style: #DubTechno, #Overtone Singing, #Worldbeats
#CosmicOctave, #OrganicHouse, #electronicmusic,#SpaceDub

 

 
   
 

 

 

 
 

Oriom - Cosmic Rituals (Vinyl)

kw015

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A1 Maa Chikyu 07:43
TROPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise

A2 Haka Merix 05:46
MARS | d | - 25,1 cent | 144,72 Hz 135,6 bpm | color: blue

A3 Wongchop 07:49
PLATONIC YEAR | f | - 25,5 cent | 172,06 hz 80,65 bpm | color: red-violet


B1 Wan Jeti Shetó 06:53
TROPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise

B2 Stellar Tribe 06:06
SATURN | d | + 11,9 cent | 147,85 Hz 138,6 bpm | color: blue

B3 Shukra Glow 07:53
VENUS | a | + 9,6 cent | 221,23 Hz 103,7 bpm | color: yellow-orange

Label: Klangwirkstoff Records
Artist: Oriom
Titel: Cosmic Rituals
Format: Vinyl
Total playtime: 42:24 min
Catalog#: KW016V
Labelcode: 16011
ISRC: DE-HE1-26-00016-22
EAN/UPC: 4015749703477
Releasedate: 27.11.2026
Artwork: Rainer Hartmann
Artist homepage: Oriom
Mastered by Bert Olke (GL Audio)
Style: #DubTechno, #Overtone Singing, #Worldbeats
#CosmicOctave, #OrganicHouse, #electronicmusic,#SpaceDub

bestelle direkt hier bei uns

 
   
 

ORIOM - Cosmic Rituals


Es gibt Alben, die erzählen Geschichten. Es gibt Alben, die Räume erschaffen. Und dann gibt es Musik, die versucht, den Menschen selbst zum Resonanzkörper zu machen. ORIOMs neues Album Cosmic Rituals gehört in diese seltene dritte Kategorie.

Rainer von Vielen alias ORIOM hat dafür ein ebenso radikales wie erstaunlich schlüssiges Koordinatensystem gewählt: die kosmische Oktave. Reale astronomische Zyklen und Frequenzen werden durch Oktavierung in den hörbaren Bereich übertragen und bilden die tonale Grundlage der Musik. Was auf dem Papier nach Grenzgebiet zwischen Akustik, Mathematik und Esoterik klingt, verliert beim Hören jede Theorie. Denn Cosmic Rituals will nicht erklären. Es will wirken.

Und es wirkt.

Bässe drücken in den Brustkorb, repetitive Figuren ziehen den Körper in ihre Umlaufbahn, Dub-Räume öffnen sich und werden im nächsten Moment von massiven elektronischen Beats wieder zusammengefaltet. Techno, Organic und Psychedelic Grooves, Dub, Drum & Bass und archaische Percussion existieren hier nicht als sauber voneinander getrennte Genres. Sie sind unterschiedliche Aggregatzustände derselben Musik.

Im Zentrum steht dabei ein Instrument, das kaum mit etwas anderem zu verwechseln ist: die menschliche Stimme.

ORIOM arbeitet seit Jahren mit mongolischem Kehlkopf- und Obertongesang. Auf Cosmic Rituals ist diese Technik jedoch weder folkloristisches Zitat noch jener exotische Farbtupfer, den elektronische Produktionen gerne über einen Beat legen. Die Stimme ist Fundament und Fremdkörper zugleich. Sie knurrt, vibriert, spaltet sich in Obertöne, wird zum Bass, zum Drone, zum Signal. Manchmal scheint sie Jahrhunderte alt, Sekunden später klingt sie, als käme sie aus einer Zukunft, in der die Trennung zwischen Mensch und Synthesizer längst bedeutungslos geworden ist.
Gerade diese Spannung macht das Album außergewöhnlich: archaisch und futuristisch, meditativ und körperlich, rituell und kompromisslos tanzbar.

Besonders deutlich wird das in "Wongchop". Der Track basiert auf der kosmischen Oktave des Platonischen Jahres und beginnt in einem Raum aus Kehlkopfgesang, Obertönen und Dub, bevor er seine Gestalt mehrfach verändert. Dance-Groove, Drum & Bass und Dancehall-Energie schieben sich ineinander, ohne dass der Track wie eine Genreübung wirkt. Die Stimme singt in einer eigenen Fantasiesprache – und genau deshalb versteht man sie auf eine merkwürdige Weise sofort. Bedeutung entsteht hier nicht durch Semantik, sondern durch Atem, Frequenz, Rhythmus und körperliche Präsenz.

"Maa Chiky?" schlägt eine andere Richtung ein. Nordisch anmutende Klangfarben treffen auf geerdete Beats und eine immer stärker anschwellende Percussion-Dynamik. Wo andere Produktionen bei solchen Zutaten schnell in Wikingerromantik erstarren würden, benutzt ORIOM das Archaische lediglich als Ausgangspunkt. Der Track wächst, schiebt und verdichtet sich, bis Acid, Percussion und elektronische Rhythmik in einem geradezu furiosen Klimax aufeinanderprallen.

Überhaupt ist die Dramaturgie von Cosmic Rituals bemerkenswert konzentriert. ORIOM verzichtet weitgehend auf ausufernde Ambientflächen und behandelt die einzelnen Tracks eher wie kompakte Rituale. Ein Zustand entsteht, intensiviert sich und löst sich wieder auf. Weniger Fläche, mehr Wirkung.

Das ist eine entscheidende Entwicklung.

Denn hinter der spirituellen und kosmologischen Idee steckt ein überraschend physisches Album. Diese Musik gehört nicht nur auf Kopfhörer. Man möchte wissen, was passiert, wenn sie über eine große Anlage läuft: nachts, mit viel Luftbewegung vor den Subwoofern und hundert Menschen, die denselben Puls teilen.

Genau dort offenbart sich vermutlich das eigentliche Anliegen von Cosmic Rituals. Tanz wird hier nicht als Eskapismus verstanden. Wiederholung dient nicht der Betäubung. Im Gegenteil: Die Musik bündelt Aufmerksamkeit. Sie erzeugt jene eigentümlichen Momente, die gute Club- und Ritualmusik miteinander verbinden – wenn die Wahrnehmung des Einzelnen für einige Minuten hinter der Erfahrung einer Gruppe zurücktritt.

Darin liegt auch die Konsequenz des ORIOM-Projekts. Die Musik ist aus einer Live-Praxis entstanden, in der Klang ohnehin räumlich und körperlich gedacht wird – bis hin zu ORIOMs quadrophonischen Konzerten und den liegend erlebten "Augen-Zu-Konzerten". Cosmic Rituals überträgt etwas von dieser Idee in ein Albumformat, ohne deshalb zur Meditationsmusik zu werden.

Ganz im Gegenteil.

Hier wird geschoben, gerieben, beschleunigt und getanzt.

Das vielleicht Faszinierendste daran ist, dass Cosmic Rituals zwei musikalische Welten zusammenbringt, die erstaunlich selten wirklich miteinander verschmelzen. Auf der einen Seite steht eine jahrhundertealte vokale Praxis, in der ein einzelner menschlicher Körper mehrere Frequenzen gleichzeitig hörbar macht. Auf der anderen Seite steht elektronische Musik mit ihren Maschinen, Sequenzern, Filtern, Subbässen und endlosen Möglichkeiten synthetischer Klangerzeugung.

Bei ORIOM treffen sich beide Welten nicht als Gegensatz.

Sie erkennen einander.

Plötzlich wirkt der Oberton eines Kehlkopfgesangs wie ein analoger Synthesizer, während der Synthesizer etwas Organisches bekommt. Ein planetar gestimmter Drone kann ebenso archaisch erscheinen wie eine Stimme – und ein elektronischer Beat ebenso rituell wie eine Trommel.
Vielleicht ist das die eigentliche Qualität von Cosmic Rituals: Dieses Album versucht nicht, "spirituelle Musik" zu machen. Es versucht auch nicht, Clubmusik mit einem ungewöhnlichen ethnischen Element interessanter erscheinen zu lassen.

Es entwickelt eine eigene musikalische Grammatik.
Frequenz wird Harmonie.
Stimme wird Synthesizer.
Wiederholung wird Ritual.
Bass wird körperliche Erfahrung.

Und der Dancefloor wird für einen Moment zu einem gemeinsamen Resonanzraum.

Man muss nichts über planetare Frequenzen wissen, um Cosmic Rituals zu verstehen. Man muss weder an die kosmische Oktave glauben noch sich für Astronomie interessieren.

Man muss nur hören, was passiert.

Am besten laut.

Homepage: https://www.oriom.space

mehr Infos über die Kosmische Oktave: planetware.de

Nachdem Rainer schon 2 Alben und 2 Tracks für unsere beiden Compilations komponiert hat freuen wir uns sehr darüber das er sein neues Album wieder bei Klangwirkstoff Records veröffentlicht.

 

 

 

 
 

The Singles:

a
Wongchop 07:49 Release: 23.09.2026
PLATONIC YEAR | f | - 25,5 cent | 172,06 hz 80,65 bpm | color: red-violet

b
Maa Chikyu
07:43 Release: 07.10.2026
TOPICAL YEAR | Om | c# | - 31,38 cent | 136,1 Hz 127,6 bpm | color: turquoise

c
Shukra Glow 07:53 Release: 21.10.2026
VENUS | a | + 9,6 cent | 221,23 Hz 103,7 bpm | color: yellow-orange

 
     

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CD "Healing Source" von ORIOM im Set mit 7 Stimmgabeln Splus
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